Mein Bern lässt niemanden zurück. Weder Mensch noch Umwelt.

Chandru Somasundaram

Stadtrat und Vizepräsident der SP Stadt Bern

Meine Motivation

  • Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Das Leben wird teurer, Mieten und Krankenkassenprämien steigen. Die Klimakrise verschärft sich rasant. Rechtspopulisten hetzen gegen Minderheiten und verbreiten ihre demokratiefeindlichen Parolen. In ihrem Weltbild haben genderqueere Menschen, politisch aktive Migrantinnen, stolze Arbeiter, streikende Frauen und viele andere, die für eine bessere Zukunft kämpfen, keinen Platz.

    Doch genau für all diese Menschen setze ich mich ein. Es ist an der Zeit, die Zukunft aufzubauen, vor der sich die Rechten so fürchten. Für eine Stadt, in der alle, unabhängig von finanziellen Mitteln, Hautfarbe oder Geschlecht, ein erfülltes und gutes Leben führen können.

Meine Anliegen

  • Täglich verschwinden weltweit zahlreiche Arten, Trockenheit und extreme Wetterereignisse nehmen zu. Der Verzicht auf Flugreisen und Fleischkonsum wird zur Makulatur, solange die Hauptverursacher des CO2-Ausstosses nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Während die untere Einkommensschicht ihren CO2-Ausstoss reduziert, steigert die reichste Bevölkerungsgruppe jährlich ihre Emissionen. Privatjets, Jachten und der ungezügelte Luxuskonsum in Zeiten der Klimakrise können wir uns nicht mehr leisten. Es ist an der Zeit, die Überreichen in die Verantwortung zu nehmen und entsprechend zu besteuern.

  • Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. 40% der in der Schweiz geborenen Kinder kommen aus binationalen Familien. 27% der Bevölkerung hat keinen Schweizer Pass und wird politisch ausgegrenzt. Nach fünf Jahren Aufenthalt in der Schweiz soll jede*r ein Recht auf Einbürgerung erhalten. Damit ermöglichen wir allen, die hier leben und ihren Beitrag leisten, volle Teilhabe an unserer Gesellschaft.
    Es ist an der Zeit unsere Demokratie zu vervollständigen.

  • Bis zum Jahr 2030 werden uns zehntausende Fachkräfte fehlen, da sich die Boomer-Generation in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Noch in diesem Jahrzehnt, werden uns 200’000 Arbeitskräfte fehlen, welche die 65-Jährigen im Arbeitsmarkt ersetzen. Um diesen Mangel auszugleichen, müssen wir die Migration aktiv gestalten. Das kann nur mit Investitionen in Bildungsproramme, Deutschkurse und einer aktiven Wohnungspolitik einhergehen.
    Es ist an der Zeit, Einwanderung als Chance für die Schweiz zu verstehen.

Erfahre mehr über meine Arbeit aus den Medien.

Über Chandru

  • Ich bin Chandru Somasundaram, 32 Jahre alt und komme aus Bümpliz. Als Kind einer binationalen Familie, erlebte ich meine Jugend ohne Schweizer Pass, bis ich mich mit 18 Jahren einbürgern liess. Die Erfahrungen unserer familiären Migrationsgeschichte sowie die Erkenntnis, dass wir in einem Land leben, in dem es durchaus ein Oben und Unten gibt, haben mich politisiert.

    Nach dem Dienst in der Militärmusik studierte ich Geschichte und Politikwissenschaften in Bern und Fribourg und verbrachte ein Austauschsemester in Toulouse. 2021 schloss ich den Master in Zeitgeschichte ab. Die Suche nach dem Grund dafür, warum die Verhältnisse so sind, wie sie sind, haben mich zum Historiker werden lassen. Nach beruflichen Stationen im Asylwesen und den Parlamentsdiensten im Bundeshaus arbeite ich nun als Geschäftsführer des WWF Solothurn. Dabei gilt es, unserer unter die Räder kommenden Umwelt eine starke Stimme zu geben.

    Politisch aktiv bin ich seit 2012. Erst als Vorstandsmitglied und später als Co-Präsident der SP Bümpliz/Bethlehem. Heute engagiere ich mich als Vizepräsident der SP Stadt Bern. Seit Oktober 2022 bin ich Stadtrat der Stadt Bern. Als Mitglied der Finanzkommission setze ich mich für eine klimaneutrale, solidarische und inklusive Stadt Bern ein. Zum Beispiel für den einfacheren Zugang von Migran*tinnen zum Arbeitsmarkt. Mehr zu meiner Arbeit im Stadtrat findest du hier.

Kontakt

Chandru Somasundaram

Bümplizstrasse 116

Bern 3018